Der Ravenstein-Förderpreis

Alljährlich wird im Sinne der Stifterin, Frau Helga Ravenstein †, der Ravenstein-Förderpreis durch die Kartographie-Stiftung Ravenstein in enger und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der DGfK verliehen. Ziel der Stiftung ist die Förderung des Nachwuchses der Kartographie, der Geomatik und der Geoinformatik, durch Auslobung eines Förderpreises.

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Auszubildende der Berufe der Geoinformationstechnologie sowie alle Studierenden der Geowissenschaften und deren Nachbardisziplinen im deutschsprachigen Raum, die mit ihrer Arbeit die Leistungsfähigkeit und Innovationsfähigkeit in diesen Fachgebieten unter Beweis stellen.

Der Ravenstein-Förderpreis besteht aus einem Preisgeld, einer Jahresmitgliedschaft bei der DGfK und einer Urkunde. Alle Teilnehmer sowie die Ausbildungsbetriebe erhalten eine Teilnahmebestätigung. Die Preisträger werden zur Preisverleihung persönlich eingeladen. Die Preisverleihung findet anlässlich des 100. Geburtstages von Helga Ravenstein 2019 in einem besonderen Rahmen in Frankfurt am Main statt.

Das Preisgeld wird in Teilpreisen für die beste Arbeit von Studierenden der Geowissenschaften und von Auszubildenden der Berufe der Geoinformationstechnologie aufgeteilt. Sie werden in der KN Kartographische Nachrichten – Journal of Cartography and Geographic Information, der Fachzeitschrift der DGfK, veröffentlicht. Die Kommission Aus- und Weiterbildung der DGfK wird die Preisträger und ihre Arbeiten auf ihrer Internetseite vorstellen: www.geomatik-ausbildung.de

Die Arbeiten werden durch eine unabhängige Jury bewertet, die aus Personen verschiedener Bereichen der Kartographie besteht. Die Entscheidungen der Jury sind nicht anfechtbar. Sollten unter den eingereichten Arbeiten mehrere gleichwertige vorliegen, kann die Jury eine andere Verteilung des Preisgeldes vornehmen

Teilnahmebedingungen

  • Die eingereichten Arbeiten müssen eigenständig entwickelte Produkte sein, die aus technischer, gestalterischer oder wissenschaftlicher Sicht ein Berufsfeld der Geoinformationstechnologie repräsentieren.
  • Als Formate sind alle Arten von Ausdrucken sowie die für die Veröffentlichung nötigen Dateien einzureichen, keine Originale!
  • Den Arbeiten ist eine Erklärung beizulegen, dass sie selbstständig und ohne fremde Hilfe angefertigt wurden.
  • Ihr ist ein Quellenverzeichnis beizulegen und eine Bestätigung, dass das Urheberrecht beachtet wurde.
  • Zum Wettbewerb können Arbeiten von Einzelnen oder von Gruppen eingereicht werden, bei mehr als fünf Mitarbeitern ist vor der Teilnahme die Jury zu kontaktieren.
  • Die Arbeiten dürfen nicht älter als zwei Jahre sein.
  • Den Arbeiten ist eine Kurzbeschreibung (max. 2 Seiten DIN A 4) beizufügen, die Auskunft über Zweck und Intention, Wahl der Darstellungsmittel und Herstellungsverfahren gibt. Bei rechnergestützt hergestellten Arbeiten sind die technischen Voraussetzungen anzugeben.
  • Die Arbeiten müssen auf der Rückseite mit Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse der Teilnehmer sowie der Ausbildungsstätte oder der Hochschule versehen sein.
  • Den Arbeiten ist ein adressierter Aufkleber für die Rücksendung beizulegen.

Mit der Teilnahme am Wettbewerb werden die Wettbewerbsregeln anerkannt. Dazu gehört gem. § 12 UrhG auch die Erklärung der Preisträger, als Inhaber des Veröffentlichungsrechts an ihren kartographischen Arbeiten deren öffentliche Präsentation der Kartographie-Stiftung Ravenstein unwiderruflich zu gestatten.

Die Arbeiten müssen bis Freitag, den 2. August 2019 eingereicht sein - entwerder per:

Online-Einreichung

Oder per Post an:

Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Referat G I 7
z. Hd. Herrn Dr. Michael Hovenblitz
Richard-Strauss-Allee 11
60598 Frankfurt am Main

Weitere Auskünfte über den Wettbewerb gibt es bei dem Vorsitzende der Jury, Herr Dipl.-Geograph Dirk Zellmer, Berlin, unter der E-Mail dirk.zellmer@ernst-litfass-schule.de. Die Preisverleihung findet am 17. Oktober 2019 in Frankfurt am Main statt.